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Günstiger
Medieneinsatz
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ist eine Mischung aus
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Medienverwendung
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Werkzeugfunktion
- Demonstration
- Veranschaulichung durch den Lehrer |
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Kontextmodell |
Medien
als Unterrichtsbausteine
- Informationen die
durch den Lehrer
vorbereitend und nachbereitend in die
Unterrichtssequenz integriert werden
-
Unterrichtarrangements > M. Montessori |
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Kritisch-
Emanzipatorische
Verwendung von
Medien durch den
Schüler |
Medien
in der Hand des Schülers
- Darstellung der
Bedürfnisse
- Darstellen von
Erfahrungen
- Öffentlichkeit
herstellen
(Freinet /Projektunterricht)
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Lernen mit allen
Sinnen
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"damit es
sich leichter einpräge" ( Comenius
)
Die oft angeführten
Zahlen, dass wir
10% von dem was wir
lesen,
20% von dem was wir
hören,
30% von dem was wir
sehen,
50% von dem was wir sehen
und hören, usw. "lernen", klingen
gut, sind
aber nicht durch Forschungsergebnisse belegt.
Wichtig
ist für den Lerneffekt die Gründlichkeit der Verarbeitung,
die Tiefe der Auseinandersetzung mit dem "Lern" -
Gegenstand
(Problem), inwieweit die "Sache" zu meinem Anliegen wird.
Lernen
mit allen Sinnen kann durch aktivierende
Maßnahmen, z.B.
Arbeitsaufträge unterstützt werden. Es ist
wichtig, dass das Medium
selbst aktivierende Reize enthält
(Staunen, Fragen,
provoziert,
suchen nach eigenständigen Antworten ).
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Authentische
Erfahrungen
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können
durch Medien nicht vermittelt werden.
Dem
Lernen mit Medien muss deshalb ein
Lernen
an der Wirklichkeit selbst - wo immer
dies
möglich ist - vorangehen oder folgen
>
Medien sprechen nur "zwei" Sinne -
optisch
und akustisch -, aber nie den "ganzen
Menschen" an
>
das Gelernte wird nicht mehr an der
Wirklichkeit erprobt, der Lerner bleibt
innerhalb der Mediendarstellung
>
es werden wenige Techniken des
Wissenserwerbs gelernt
>
mehr Techniken mit der Handhabung
des Mediums
>
sozialer Charakter ? |
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Mediencodierung
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Eine anschauliche
(sinnennahe) Medienpräsentation ist keine
Garantie für besseres
Lernen. Anschauliche Darstellungen z.B.
Wasserkreislauf, besitzen
meist ein Zeichensystem was erlernt
werden muss, wenn ein tieferes
Verständnis zustande
kommen soll.
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Piktogramme
-
comicartige
Darstellungen (Linien für Bewegung,...)
-
Legenden auf
Karten (dunkelbraun für hohe Berge, obwohl schneebedeckt)
-
Informationshaltigste
Stellen von Bildern (Erfahrungssache)
-
filmische
Darstellung > schnelle Codierung
von
flüchtigen
Bildern > Struktur des Zusammenhangs von einzelnen
Szenen > Wirkung von Filmeinstellungen
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Einstellungen der Lehrerin,
des Lehrers
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sind maßgebend für den
Einsatz von Medien im Unterricht
- zwar abhängig
von Alter, Geschlecht, Fach
- stärker jedoch
durch die Ausstattung der Schulen und
Medienzentren
-
am stärksten jedoch
ist der Einsatz von Medien abhängig
von der Bereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer, Medien
zu beschaffen,
Geräte aufzubauen, Medien selbst
herzustellen und einzusetzen
-
damit einher geht die Bereitschaft
- Material zusammenzustellen
- Arbeitstechniken zu vermitteln
- Schüleraktivitäten zu initiieren
- Lernprozesse indirekt steuern
- den Unterricht öffnen
- mehr erzieherische Aufgaben wahrnehmen, unterstützen,
ermutigen, beraten, fordern, ... |
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Einstellungen
der
Schüler
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Bei Schulbüchern
(Print-Medien)
ist die Bereitschaft
höher, ernsthafte Lernarbeit zu leisten
als beim Fernsehen
-
Das Fernsehen dient
dazu "sich berieseln zu lassen", "der
Entspannung" und gilt als leichtes, anspruchloses Medium
-
Auch Lernspiele
(Spiele allgemein) am Computer werden
teilweise als leichtes
Medium angesehen - Aufgaben lösen - durchklicken - fertig.
"Ich brauche mich nicht anzustrengen
und lerne
spielend".
Wichtig ist, dass Wissen
von Lernenden mit Mühe aufgebaut
werden muss, wenn es zu tiefen
Verstehen und gründlichen
Einprägen kommen soll, d.h. die
gedankliche Einstellung, die
Ernsthaftigkeit des
Tuns ist
entscheidend (vgl. Projektgedanke). |
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Universitäre
Ausbildung
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Die
Studierenden des Fachbereichs Chemie halten das Internet wichtig
für ihr Studium. Die Zahl
derjenigen Studierenden, die das Internet noch nie in der Schule
benutzt
haben, sowie es noch nie im Studium benutzt haben nimmt ab. Sie
liegt allerdings
immer noch relativ hoch (2000) bei 36% und 64%. |
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Studienseminar
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- diese Anmerkungen
beziehen sich auf meine Erfahrungen
als Fachleiter an einem Studienseminar
und einer Befragung der LAA (Juni
2001) Fragebogen
-
Einige Fachleiter haben
evtl. im Hinblick auf die
Medienkompetenz der Lehramtsanwärterinnen und
Lehramtsanwärter höhere Erwartungen an die
universitäre Ausbildung, als diese zu leisten vermag. -
Die Defizite im medienpädagogischen Bereich sind
bei einigen LAA sehr hoch, dies gilt auch für den
Umgang mit dem
PC. -
Die Ausstattung der Studienseminare ist sehr
unterschiedlich / das befragte Studienseminar
besitzt im Sommer 2001
keine PC-Arbeitsplätze
und Internetzugänge für die
Lehramtsanwärter und
Fachleiter. 
98
% der LAA halten das Internet für das Studium und die zweite
Ausbildungsphase für
sinnvoll. Bereits 85% haben das Internet im Studium genutzt.
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MedienZentrum
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3/4 der Befragten
Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter kannten das
Angebot des Medienzentrums nicht . Nur ein
geringer Teil von ihnen hatte
bereits Medien entliehen. Fast
alle LAA wollen über die Angebote und
Neuigkeiten des
Medienzentrums informiert werden.
Weitere
Befragungsergebnisse >>zu 16mm
Film / Video ... 
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Lehrerfortbildung

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Technische und Handlings - Fortbildungen in Bezug auf
Neue Medien werden im Moment noch stark nachgefragt (GS) -
teilweise sind Wartelisten vorhanden -
nachdem grundlegende PC-Fortbildungen abgeschlossen
sind (e-card und Intel), erwarte ich eine steigende Nachfrage im
päd., methodischen
und
lernpsychologischen Bereich
(Umsetzung im Unterricht) -
der zeitliche Aufwand von fortbildungswilligen Kolleginnen
und
Kollegen ist enorm und verdient volle Anerkennung
und Unterstützung
(Entlastung) LESEN
SIE MEHR e-team
DES KREISES SIEGEN-WITTGENSTEIN |
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Schulen
und
Schulprogramme
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durch die e-nitiative und die damit verbundenen Gelder
wurde, wenn
nicht schon durch Eigeninitiative geschehen,
die Ausstattung und
Vernetzung im IT - Bereich beschleunigt. -
Einige Schulen sind in ihrer PC-Ausstattung weit hinter
üblichen Standards zurück (486er) -
Es gibt immer noch zu wenig qualifizierte Lehrer Prognostisch
ergibt sich für mich folgendes Bild: -
Die Erwartungshaltung der Elternschaft, moderne Medien
im Unterricht einzusetzen, verstärkt den Innovationsdruck
an allen
Schulformen -
die Zahl der der durch E-Mail erreichbaren Schulen wird
im Laufe des Jahres 2001 evtl. die 100% Marke ereichen -
Profilbildung - Homepageanzahl der Schulen steigt -
Neue Medien werden der Diskussion über die
Medienpädagogik
und den Einsatz von Medien
positiv verstärken |
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Gefahren
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sehe ich darin, dass die
pädagogische Bedeutung
des Computers und
des Internets in der Grundschule
überschätzt
wird. Der PC und die Handhabung des
Internets setzen eine intensive Bildungsarbeit voraus.
Begonnen mit -
was kann ich mit dem PC alles tun ?, über -
wie suche ich gezielt nach Informationen, bis hin zu -
welche Qualität hat die gefundene Information und -
nach welchen Kriterien wähle ich aus. Inwieweit
sich die Qualität von Unterricht verbessern lässt bleibt
abzuwarten und liegt auch zum großen Teil an
uns. Wir müssen pädagogische Konzepte entwickeln, die
mediengestütztes Lernen und Lehren qualitätsorientiert sicherstellen.
Die Kinder
mit ihren Bedürfnissen und
Interessen sollten dabei für uns als Pädagogen im
Vordergrund stehen.
Computer lösen jedenfalls keine schulischen Probleme. |
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LESEN
SIE MEHR Konzept
Lernen mit Medien Arbeitspapier !  |
karl-heupel@gmx.de
www.medien.karl-heupel.de |