Lernen mit Medien    

Schule - Studienseminar - Medienzentrum - Uni Unterrichtsbeispiele    

Bild von Hans Jay-R. Schmidt  Klasse 4b  Lindenberschule SIEGEN

Organisation von Unterricht 

Bauteile eines PC    

Idee eines Steckbriefes

Beispiel eines Steckbriefes

Tiersteckbrief   ( ppt  535 KB)

Exkursionsbeispiel  (ppt 1269 KB)

Wie schreibe ich eine E-Mail?

Qualitätssicherung /  Kontrollaufgaben

Zertifikat I    / Beispiel

Pressenotiz

Konzept          Lernen mit Medien              

(Neue Medien) Lindenbergschule Siegen (GS) 

Frühlingsseite
Günstiger Medieneinsatz
Lernen mit allen Sinnen Wasserwerkstatt   LAA / Schule
Authentische Erfahrungen

E-Mail-Projekt:

Mediencodierung Wie sauber ist die Sieg?
Einstellungen von Lehrern Konzept zu: Wie sauber ist die Sieg?
Einstellungen von Schülern Netdays - Sonderpreis 
Recherche im Internet
Universitäre Ausbildung Umfrage Qualitätssicherung / Aufgaben
Medienpäd. Konzept Stud.-Seminar Zertifikat II
Umfrage LAA Studienseminar  
Umfrage LAA Medienzentrum  Lernmöglichkeiten im Sachunterricht  
Lehrerfortbildung / e-teams Medien Karl Heupel
Schulen / Prognose
Gefahren

beste Auflösung  

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Anregungen und Kritik willkommen  E-Mail
       

      

 

 

 

 

    
         
  Vorabversion Juni 2001        Arbeitsseite
      

Günstiger   

   Medieneinsatz   

 

 ist eine Mischung aus :

Medienverwendung

 

 Werkzeugfunktion

    - Demonstration

    - Veranschaulichung durch den Lehrer

 

Kontextmodell

 Medien als Unterrichtsbausteine

    - Informationen die durch den Lehrer 

       vorbereitend  und nachbereitend  in die

       Unterrichtssequenz integriert werden

    - Unterrichtarrangements > M. Montessori

 

Kritisch-

Emanzipatorische

Verwendung von

Medien durch den

Schüler

 Medien in der Hand des Schülers

    - Darstellung der Bedürfnisse

    - Darstellen von Erfahrungen

    - Öffentlichkeit herstellen 

       (Freinet /Projektunterricht)

       

Lernen mit allen  

 Sinnen  

 

"damit es sich leichter einpräge"  (    Comenius   )  

Die oft angeführten Zahlen, dass wir

10% von dem was wir lesen,

20% von dem was wir hören,

30% von dem was wir sehen,

50% von dem was wir sehen und hören,   usw. "lernen", klingen 

gut, sind aber nicht durch  Forschungsergebnisse  belegt. 

Wichtig ist für den Lerneffekt die Gründlichkeit der Verarbeitung,  

die Tiefe der Auseinandersetzung mit dem "Lern" - Gegenstand

(Problem), inwieweit die "Sache" zu meinem Anliegen wird.

Lernen mit allen Sinnen kann durch aktivierende Maßnahmen, z.B.

Arbeitsaufträge unterstützt werden. Es ist wichtig, dass das Medium 

selbst aktivierende Reize enthält   (Staunen, Fragen, provoziert, 

suchen nach eigenständigen Antworten ).

 

       

Authentische   

 Erfahrungen   

   

können durch Medien nicht vermittelt werden. 

Dem Lernen mit Medien muss deshalb ein 

Lernen an der Wirklichkeit selbst - wo immer 

dies möglich ist - vorangehen oder folgen

>  Medien sprechen nur "zwei" Sinne   - optisch

    und akustisch -, aber nie    den "ganzen

    Menschen" an

>  das Gelernte wird nicht mehr an der

    Wirklichkeit erprobt, der Lerner bleibt

    innerhalb der Mediendarstellung

>  es werden wenige Techniken des

    Wissenserwerbs gelernt

>  mehr Techniken mit der Handhabung

    des Mediums

>  sozialer Charakter ?

       

Mediencodierung  

   

Eine anschauliche (sinnennahe) Medienpräsentation ist keine 

Garantie für besseres Lernen. Anschauliche Darstellungen z.B.

 Wasserkreislauf, besitzen meist ein Zeichensystem was erlernt

 werden muss, wenn ein tieferes Verständnis zustande 

kommen soll.

  • Piktogramme

  • comicartige Darstellungen (Linien für Bewegung,...)

  • Legenden auf Karten  (dunkelbraun für hohe Berge, obwohl schneebedeckt)

  • Informationshaltigste Stellen von Bildern (Erfahrungssache)

  • filmische Darstellung > schnelle Codierung von                         flüchtigen Bildern > Struktur des Zusammenhangs von einzelnen Szenen  > Wirkung von Filmeinstellungen

       

Einstellungen der Lehrerin,

  des Lehrers  

 

      

       

sind maßgebend für den Einsatz von Medien im Unterricht

-  zwar abhängig von Alter, Geschlecht, Fach

-  stärker jedoch durch die Ausstattung der Schulen und 

   Medienzentren

-  am stärksten jedoch ist der Einsatz von Medien abhängig

    von der Bereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer, Medien   

    zu beschaffen, Geräte aufzubauen, Medien selbst 

    herzustellen und einzusetzen

-  damit einher geht die Bereitschaft

   -   Material zusammenzustellen

   -   Arbeitstechniken zu vermitteln

   -   Schüleraktivitäten zu initiieren

   -   Lernprozesse indirekt steuern

   -   den Unterricht öffnen

   -   mehr erzieherische Aufgaben wahrnehmen, unterstützen,

       ermutigen, beraten, fordern, ...

        

Einstellungen der 

 Schüler  

  1. Bei Schulbüchern (Print-Medien) ist die Bereitschaft                         höher, ernsthafte Lernarbeit zu leisten als beim Fernsehen

  2. Das Fernsehen dient dazu "sich berieseln zu lassen", "der Entspannung" und gilt als leichtes, anspruchloses Medium

  3. Auch Lernspiele (Spiele allgemein) am Computer werden        teilweise als leichtes Medium angesehen - Aufgaben lösen - durchklicken - fertig. "Ich brauche mich nicht anzustrengen               und lerne spielend".

Wichtig ist, dass Wissen von Lernenden mit Mühe aufgebaut 

werden muss, wenn es zu tiefen Verstehen und gründlichen 

Einprägen kommen soll, d.h. die gedankliche Einstellung, die

Ernsthaftigkeit des Tuns ist entscheidend (vgl. Projektgedanke).

       

 

Universitäre   

 Ausbildung   

Die Studierenden des Fachbereichs Chemie halten das Internet 

wichtig für ihr Studium. Die Zahl derjenigen Studierenden, die das 

Internet noch nie in der Schule benutzt haben, sowie es noch nie im 

Studium benutzt haben nimmt ab. Sie liegt allerdings immer noch 

relativ hoch (2000) bei 36% und 64%.

       

Studienseminar   

- diese Anmerkungen beziehen sich auf meine Erfahrungen 

   als Fachleiter an einem Studienseminar 

   und einer  Befragung der LAA  (Juni 2001) Fragebogen

- Einige Fachleiter haben evtl. im Hinblick auf die 

   Medienkompetenz der Lehramtsanwärterinnen und 

   Lehramtsanwärter höhere Erwartungen an die 

   universitäre Ausbildung, als diese zu leisten vermag.

- Die Defizite im medienpädagogischen Bereich sind 

  bei einigen  LAA sehr hoch, dies gilt auch für den 

  Umgang mit dem PC. 

- Die Ausstattung der Studienseminare ist sehr 

  unterschiedlich /  das befragte Studienseminar 

  besitzt im Sommer 2001 keine PC-Arbeitsplätze  

  und Internetzugänge für die Lehramtsanwärter und

  Fachleiter.

98 % der LAA halten das Internet für das Studium 

und die zweite Ausbildungsphase für sinnvoll. 

Bereits 85% haben das Internet im Studium genutzt.

Jetzige Nutzung des Internets durch die LAA 

Ergebnisse der

Befragung

Computerprogramme, die selbst genutzt werden

Ich setze Computer im Unterricht ein   > ja / nein

Welche CD-ROM´s werden im Unterricht eingesetzt  ?

Wünsche an das Studienseminar

       

MedienZentrum   

3/4 der Befragten Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter kannten das Angebot des Medienzentrums nicht . Nur ein 

geringer Teil von ihnen hatte bereits Medien entliehen. Fast 

alle LAA wollen über die Angebote und Neuigkeiten des

Medienzentrums informiert werden. 

Weitere Befragungsergebnisse >>zu 16mm Film / Video ... 

Wünsche der LAA an das Medienzentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein

Ihre Wünsche können Sie Hier  direkt ans Medienzentrum richten 

          

Lehrerfortbildung    

  

- Technische und Handlings - Fortbildungen in Bezug auf 

   Neue Medien  werden im Moment noch stark nachgefragt (GS)

- teilweise sind Wartelisten vorhanden

- nachdem grundlegende PC-Fortbildungen abgeschlossen 

  sind (e-card  und Intel), erwarte ich eine steigende Nachfrage im

  päd., methodischen   und   lernpsychologischen Bereich 

  (Umsetzung im Unterricht)

- der zeitliche Aufwand von fortbildungswilligen Kolleginnen 

   und Kollegen  ist enorm und verdient volle  Anerkennung 

   und Unterstützung (Entlastung)

LESEN SIE MEHR e-team   DES KREISES SIEGEN-WITTGENSTEIN  

              

Schulen 

und 

Schulprogramme 

 

 

- durch die e-nitiative und die damit verbundenen Gelder 

   wurde, wenn nicht schon durch Eigeninitiative geschehen, 

   die Ausstattung und Vernetzung  im IT - Bereich beschleunigt.

- Einige Schulen sind in ihrer PC-Ausstattung weit hinter 

   üblichen Standards zurück (486er)

- Es gibt immer noch zu wenig qualifizierte Lehrer

Prognostisch ergibt sich für mich folgendes Bild:

- Die Erwartungshaltung der Elternschaft, moderne Medien 

   im Unterricht einzusetzen, verstärkt den Innovationsdruck 

   an allen Schulformen 

- die Zahl der der durch E-Mail erreichbaren Schulen wird 

   im Laufe des Jahres 2001 evtl. die 100% Marke ereichen

- Profilbildung - Homepageanzahl der Schulen steigt

- Neue Medien werden der Diskussion über die 

  Medienpädagogik  und  den Einsatz von Medien 

  positiv verstärken 

                        

Gefahren     

sehe ich darin, dass die pädagogische Bedeutung 

des Computers und des Internets in der Grundschule

überschätzt  wird. Der PC und die Handhabung des 

Internets setzen eine intensive Bildungsarbeit voraus. 

Begonnen mit

- was kann ich mit dem PC alles tun ?, über

- wie suche ich gezielt nach Informationen, bis hin zu

- welche Qualität hat die gefundene Information und

- nach welchen Kriterien wähle ich aus.

 

Inwieweit sich die Qualität von Unterricht verbessern 

lässt bleibt abzuwarten und liegt auch zum großen Teil 

an uns. Wir müssen pädagogische Konzepte entwickeln,

die mediengestütztes Lernen und Lehren qualitätsorientiert

sicherstellen. Die Kinder mit ihren Bedürfnissen und 

Interessen sollten dabei für uns als Pädagogen im 

Vordergrund stehen. Computer lösen jedenfalls keine 

schulischen Probleme.

      

LESEN SIE MEHR    Konzept  Lernen mit Medien   Arbeitspapier !

karl-heupel@gmx.de                      www.medien.karl-heupel.de